Was kann erreicht werden?
Unser Anliegen ist, mit BewohnerInnen zusammen am stabilen Aufbau der Abstinenzsicherheit und am Aufbau lebenspraktischer Kompetenzen zu arbeiten. Ziel ist eine grösstmögliche Selbständigkeit und Autonomie zu erreichen.
Nachfolgend die 7 Kernkompetenzen, die sich BewohnerInnen im Forelhaus Zürich aneignen können.
| Bereich | Kompetenz |
|---|---|
| Sucht | Abstinenz aufrechterhalten oder bei Rückfällen wiedererlangen. |
| Beziehungen und soziales Netz | Ein stabiles soziales Umfeld schaffen. Die jeweilige Funktion als Familienmitglied, Partner oder Elternteil übernehmen. |
| Co-Morbidität | Einen Umgang mit anhaltenden psychischen und/oder körperlichen Problemen oder Krankheiten finden, der Stabilität im Alltag ermöglicht. |
| Person und Persönlichkeit | Lebensgestaltung finden, die Zufriedenheit und Entwicklung ermöglicht. |
| Arbeitsintegration | Wissen, welche Stellung im Arbeitsleben eingenommen oder angestrebt werden kann. Eine geeignete Stelle finden, sich darum bewerben und die Stelle halten können. |
| Administration und Finanzen | Das eigene Budget einhalten und die Administration selbständig oder mit Hilfe erledigen können. |
| Alltag | Den Alltag (Arbeitszeit und Freizeit) gestalten können und eine Wohnform wählen, die den persönlichen Wohnkompetenzen entspricht. |
Unsere Katamneseergebnisse
Während 3 Jahren haben wir den Erfolg der ausgetretenen BewohnerInnen überprüft. 54 % der regulär ausgetretenen Personen geben 1 Jahr nach Austritt an, dass
- sie eine befriedigende Tagesstruktur oder einen Arbeitsplatz haben,
- sie punkto Abstinenz stabil sind,
- sie eine passende Wohngelegenheit gefunden haben
- sie mit dem Erreichten zufrieden bis sehr zufrieden sind.
Dieses Quote entspricht den Vergleichen mit internationalen Ergebnissen. Im Forelhaus Zürich gelingt es, dieses Resultat zu erreichen, obwohl viele unserer BewohnerInnen der Gruppe „chronisch mehrfachgeschädigter Abhängigkeitskranken” zugehören und damit über unterdurchschnittliche Ressourcen verfügen.